Die Weisheit von Scrum

In meinem Berufsalltag arbeite ich nach dem agilen Vorgehensmodell Scrum. Vor dem Wechsel zu meinem aktuellen Arbeitgeber kannte ich agiles Vorgehen nur aus der Literatur oder aus Erzählungen. Zu diesem Zeitpunkt war Scrum für mich eines dieser coolen und neuen Dinge, die man in jungen Firmen macht. Firmen, die ihre IT gerade erst aufbauen und dadurch gleich die neuesten Standards etablieren können. Oder zumindest eine so übersichtliche Größe haben, dass eine Umstellung von klassischen Modellen hin zu agilen, relativ schmerzfrei möglich ist.

Inzwischen habe ich knapp zwei agile Jahre hinter mir und bin der Meinung, dass es nicht nur etwas für die Kleinen ist. Sicher ist es schwieriger agile Vorgehensmodelle in größeren Firmen zu etablieren. Aber das liegt wohl eher an dem Gegenwind, der einem durch Anhänger des Wasserfallmodells entgegenweht.

Scrum verlangt vom Management ein gewisses Maß an Vertrauen in die eigenen Leute. Es ist für sie nicht mehr so einfach alles im Vorraus zu planen und einen einzigen Verantwortlichen für ein Projekt zu bestimmen. Verantwortung müssen in Scrum alle übernehmen, die an dem Projekt beteiligt sind. Man befürchtet vielleicht, dass sich am Ende keiner verantwortlich fühlt und das Projekt kopflos aus dem Ruder läuft.

Ein absolut durchgeplantes Projekt weicht in Scrum bewusst einer teils grob gefassten Anforderungsliste, die Raum für Anpassungen zum Zeitpunkt der Umsetzung lässt. Eine Ausformulierung im Sinne einer Spezifikation findet erst kurz vor der Implementierung statt. Zu den Befürchtungen der Klassik-Fans gehört vielleicht, dass das Produkt zu einer experimentellen Spielwiese der Software-Entwickler wird oder, in Ermangelung einer umfangreichen Spezifikation, an den Wünschen des Kunden vorbei implementiert wird.

Beim Start eines Projekts bestehen in Scrum zwar eine Fülle von Anforderungen, die ebenfalls erfasst und schriftlich fixiert werden müssen, jedoch lange nicht so detailliert wie in einem Pflichtenheft. Wie eine bestimmte Anforderung im Laufe des Projekts genau umgesetzt wird, kann zunächst eine untergeordnete Rolle spielen. Die Implementierungsdetails liegen in der Hand des Teams. Hauptsache ist, die gewünschte Funktionalität ist gegeben. Letztendlich bestimmt der Kunde ob diese auch den Anforderung entspricht. Darum ist es wichtig sich möglichst früh und oft mit dem Kunden zusammen zu setzen und ihm das Produkt zu zeigen. Oft erkennt der Kunde erst dann die Details, die er vergessen hat zu bedenken. Da man beim agilen Vorgehen also nicht blind ein Pflichtenheft herunter programmiert, hat man bei jedem Kontakt mit dem Kunden eine Gelegenheit, das Produkt auf die Wünsche des Kunden abzustimmen.

Aus Erzählungen von Software Entwicklern aus meinem Bekanntenkreis die nach klassischen Modellen arbeiten weiss ich, dass es bei einem sogenannten Request for Change bis zu seiner Umsetzung schon einmal ein halbes Jahr dauern kann. Der Kunde muss also sechs Monate warten bis er seinen Wunsch umgesetzt bekommt. Das ist schon etwas ungünstig, wenn der Kunde die Software bereits produktiv nutzt und erst nach so langer Zeit die Software richtig funktioniert. Sie ist im schlimmsten Fall bis dahin nur eingeschränkt oder gar nicht verwendbar.

Das Vorgehen in Scrum entspricht in interessanter Weise meiner persönlichen Lebenseinstellung. In meinem Leben habe ich meine langfristige Zukunft einige Male geplant. Ich habe mir zum Teil detailliert vorgestellt, wo ich in einigen Jahren stehen werde. Wie sich mein berufliches Leben oder meine Beziehung entwickeln wird. Man macht Pläne, die auf den Schlussfolgerungen anderer Pläne beruhen. Ich habe mich dann so sehr mit der Umsetzung dieser Pläne beschäftigt, dass ich mir nicht mehr so viele Gedanken über Alternativen gemacht habe. Über optionale Lebenswege, die sich unterwegs auftun und vielleicht noch besser für mich gewesen wären. Plötzlich kommt dann irgendetwas anders als es geplant war und das Kartenhaus aus Plänen fällt in sich zusammen.

Meiner Meinung nach birgt Scrum eine grundlegende Lebensweisheit in sich. Menschen sind nicht perfekt. Darum planen sie auch nicht perfekt. Das können sie auch nicht, da kein Plan wirklich alle Variablen der Gleichung erfassen kann. Der Markt kann sich verändern und damit die Anforderungen an ein Produkt. Was heute noch ein offensichtlich wichtiges Feature ist, kann Morgen schon überfüssig wie ein Kropf sein und sollte deshalb auch nicht mehr programmiert werden, nur weil es so im Pflichtenheft steht. Übertragen auf das eigene Leben bedeutet das, man sollte sich ruhig klare Ziele setzen, aber lieber nicht zu detailliert planen. Es sollte Raum für Variation und Spontanität bleiben.

In einem agilen Umfeld zu arbeiten bedeutet für mich also so zu arbeiten, wie ich auch mein Leben leben möchte. Darum empfinde ich ein agiles Arbeitsumfeld wahrscheinlich auch so natürlich und Menschlich. Natürlichkeit und Menschlichkeit ist sicher etwas für Jeden von uns. Nicht nur für die Kleinen.

Git Basics

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Mail Backup unter Mac OSX

Auf einem Mac gibt es verschieden Möglichkeiten ein Backup seiner Emails zu erstellen. Zum Beispiel bietet das Email-Programm Mail dem Benutzer die Funktion „Archivieren“ an. Wenn jedoch keine der üblichen Bordmittel eine zufriedenstellende Lösung darstellen, können die Daten von Mail auch direkt an einen geeigneten Ort kopiert werden. Alle Daten die man für eine komplette Wiederherstellung kopieren muss, befinden sich in dem Order ~/Library/Mail und in der Datei ~/Library/Preferences/com.apple.mail.plist. Mit einem Shell-Script kann man einen solchen Backup-Vorgang leicht nutzbar machen. Eine Mögliche Variante ist folgende Funktion für die Shell:

function backup-mail(){
 MAIL_FOLDER=~/Library/Mail
 MAIL_PREFERENCES=~/Library/Preferences/com.apple.mail.plist
 CURRENT_DATE=$(date "+%Y-%m-%d-%H-%M")
 BACKUP_ZIP=$1/mail_backup_${CURRENT_DATE}.zip
 BACKUP_LOG=$1/mail_backup_${CURRENT_DATE}.log

 if [ -z "$1" ]; then
 echo "Don't know where to create the backup file. Nothing done!"
 else
 if [ $(uname) = "Darwin" ]; then
 echo "Start Mail backup ..."
 echo "Create zip file ${BACKUP_ZIP} ..."
 echo "Adding ${MAIL_FOLDER} and ${MAIL_PREFERENCES} ..."
 zip -rT ${BACKUP_ZIP} ${MAIL_FOLDER} ${MAIL_PREFERENCES} >> ${BACKUP_LOG}
 echo "Find logging in ${BACKUP_LOG}"
 echo "Mail backup finished!"
 else
 echo "Mail backup is supported for Mac OSX only!"
 fi
 fi
}

Diese Methode kann der Datei ~/.bashrc oder ~/.bash_profile hinzugefügt und anschliessend mit einem einfachen Aufruf im Terminal genutzt werden.

$> backup-mail ~/PfadZumBackupVerzeichnis/

Dafaufhin wird eine Zip Datei mit dem erwähnten Inhalt des Mail Ordners und der Konfigurationsdatei angelegt, sowie einer Log-Datei mit der Ausgabe des Programms Zip. Mit dieser Log-Datei kann man später leicht nachvollziehen wo die Dateien lagen und ob alles erfolgreich kopiert wurde.

Tipp: Wenn man nach dem Editieren der bashrc oder bash_profile die Funktion in einem bestehenden Terminal gleich verwenden möchte, muss man die Dateien neu laden. Hierzu einfach den Befehl source verwenden:

$> source ~/.bashrc
$> source ~/.bash_profile

Die Lange Nach der Museen in Hamburg

Wenn man schon in einer kulturellen Metropole wie Hamburg lebt, sollte man sich auch mal kulturell weiterbilden, oder? So dachten wir uns das, als wir zwei Tickets für die lange Nacht der Museen besorgt haben. Die Tickets sind mit ihren 12€ ziemlich günstig. Wenn man bedenkt, dass man für das Geld in alle möglichen Museen und Ausstellungen darf, ist es ja fast geschenkt.
Man kann mit den Tickets sogar in das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt. Dort kostet der Eintritt für eine erwachsene Person normalerweise schon 12€. Die Wartezeiten vor dem Eingang des Miniatur Wunderlandes sollen normalerweise bei zwei Stunden liegen. Sicher hat man dann bei der Besichtigung von der Miniatur-Schweiz und dem Miniatur-Amerika weniger Köpfe im Weg. Doch dafür würde mir die Lust nach einer Stunde warten bereits vergehen. Für uns war es eine super Gelegenheit mal einen Blick auf die Miniwelt zu werfen. Schnell und kostengünstig.
Bei der Suche nach weiteren Attraktionen, die wir in der Zeit zwischen 18 Uhr und 2 Uhr Morgens unterbringen konnten, haben wir uns für die Cap San Diego im Hafen, dem Hamburger Rathaus in der Innenstadt und der Hamburger Kunsthalle beim Hauptbahnhof entschieden. Alles zu empfehlen.
Auf der Cap San Diego gab es leckeres vom Grill und eine interessante Atmosphäre. Man konnte sich das ganze Schiff genau ansehen. Die Brücke, das Maschienendeck und die Bereiche in denen sich früher die Reisenden ihre Zeit vertrieben haben. Das man dort für einen Becher Kaffee mit Milch 2€ bezahlt, ist für Hamburger Verhältnisse ja nicht weiter ungewöhnlich.
Der Eingangsbereich des Hamburger Rathauses wurde zu einer Lounge umfunktioniert. Mit Jazz im Hintergrund haben es sich die Leute gemütlich gemacht und ein paar Gläschen zur Entspannung getrunken, während wir durch die Hallen der Macht schritten und die altehrwürdige Architektur besichtigten.
In der Hamburger Kunsthalle gab es jede Menge Zeichnungen, Radierungen, Kupferstiche und Skulpturen. Das Einzige was wir so richtig interessant fanden, waren die Gemälde der alten Meister mit Szenen aus der Antike und berühmten Personen aus der Geschichte. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mir Napoleon lebensgroß gegenüber gesehen. Ein wirklich erstaunlich realistisch gemaltes Bild. Man könnte glatt meinen er schaut einem gleich direkt in die Augen. Aber das machen wahrscheinlich nur die Horrorfilme, die man sich so anschaut.

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Badminton spielen bei Cabrio Sport

Januar 7, 2011 2 Kommentare

Zugriff auf einen frisch installierten MySQL Server

 

Schon x-Mal gemacht und trotzdem wieder vergessen. Wenn man einen MySQL Server frisch installiert und man ohne Umwege von Außen auf die Datenbanken zugreifen möchte, dann muss man die Konfigurationsdatei ‘my.cnf’ an der folgenden Stelle anpassen.

 
 

bind-address = 127.0.0.1

Eine mögliche Konfiguration ohne Beschränkung der Adressen der anfragenden Clients ist diese.

bind-address = 0.0.0.0

Unter Ubuntu Linux ist die Konfigurationsdatei unter ‘/etc/mysql/my.cnf’ zu finden.

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Git Bundle in TextMate fit machen

Konfiguration in TextMate für den Pfad zu GitZur Zeit arbeite ich mich in Ruby on Rails ein und muss mich immer wieder mit kleinen Problemchen auseinander setzen, deren Lösung zu Lasten meiner eigentlichen Aufgaben gehen.

Manchmal geht es dabei um fehlende oder fehlerhafte Konfigurationen, wie auch in diesem Fall. Bei der Rails-Entwicklung benutze ich gerade das Programm TextMate und die Versionsverwaltung Git.

Bei der Verwendung des Git Bundle in TextMate, hat mir der Editor folgenden Fehler ausgespuckt.

sh: line 1: git: command not found

Zu dieser Fehlermeldung kommt es in TextMate trotz installiertem Git, weil der Editor die Installation unter dem Pfad ‘/usr/bin/git’ vermutet. Es ist jedoch nicht auf jedem System unter diesem Pfad zu finden. Um das Problem zu lösen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist, den absoluten Pfad zu Git in den Einstellungen von TextMate zu speichern. Dazu unter Preferences→Advanced→Shell Variables die Variable ‘TM_GIT’ eintragen und den Wert auf den absoluten zu Git setzen.

Um den Pfad zu ermitteln kann der Befehl…

$>which git

…im Terminal abgesetzt werden. Die Ausgabe verrät den absoluten Pfad zu Git.

Kategorien:Informatik

Mit dem Schlemmerblock im Kabul Restaurant

Da ich relativ neu in Hamburg bin, kenne ich die meisten Restaurants und Bistros noch nicht. Hamburg ist ja schießlich ganz schön groß. Selbst Orstkundige kennen meistens nur eine erlesene Auswahl von netten Plätzen in der Hansestadt. Wenn ich plötzlich mit Hunger irgendwo in der Stadt herum stehe, weiss ich nicht immer so genau wo es leckers Essen gibt. Meistens suche ich reflexartig nach dem großen M. Aber man will ja auch mal etwas Neues ausprobieren und seinen Horizont erweitern. Daher ist mein neuer Schlemmerblock eine gute Gelegenheit die Stadt etwas besser kennen zu lernen und mich durch die Küchen der Welt zu futtern. Wenn man nicht zufällig an einer Allergie gegen Glutamat leidet, ist es auch relativ ungefährlich unbekannte Gerichte zu probieren. Habe ich ein Glück. :-)

Gestern haben meine Freundin und ich uns vorgenommen den Schlemmerblock endlich einmal auszuprobieren und den Sartschuß für die systemitische, kulinarische Erkundung der Stadt zu geben. Wir haben uns für ein Restaurant entschieden, welches ihr nicht gänzlich unbekannt ist. Das Restaurant Kabul in St. Georg. Da ich in der Gegend schon einmal gewohnt habe, kannte ich zumindest die Fassade.

Das Restaurant wirkt von Außen ziemlich klein. Daher hat man beim Eintreten das Gefühl man würde eine Imbiss-Stube betreten. Aber, nach hinten raus ist noch eine Menge Raum mit Tischen für verschiedene Personenzahlen. Wir haben uns einen Tisch für Zwei direkt beim Buffet geschnappt. Der Laden machte einen ordentlichen und sauberen Eindruck. Die Einrichtung ist einfach gehalten und verdient an manchen Stellen ausgetauscht zu werden. Besonders den Stühlen sieht man an, dass sie schon eine Menge Gäste gesehen haben. Man muss aber keine Angst haben, dass sie unter Einem zusammenbrechen. Die Besitzer haben sich bestimmt bewusst für die mit Kunstleder überzogenen Stühle mit Stahlkern entschieden. Die halten auch kräftigere Gäste aus. Die Decke hat an manchen Stellen bereits angefangen sich zu wölben und scheint vor den Deckenleisten fliehen zu wollen. Aber alles in allem, immer noch ordentlich.

Als wir uns in dem Restaurant erst einmal orientiert und hingesetzt hatten, stellte sich die Frage was wir denn nun essen wollen. Ein prüfender Blick auf den Schlemmerblock sagte uns, dass man zwei Gerichte zum Preis von Einem bekommen würde. „Gilt das sowohl für das Buffet, als auch für die erwähnten Spezialitäten? hhmm.“. Auf Nachfrage erklärte uns der Kellner auf neutrale und mässig motivierte Weise, dass sich mit dem Block zwei Personen am Buffet satt essen dürfen, aber nur für eine Person bezahlt werden muss. OK, also kein Essen von der Karte. Macht ja nichts. Das Buffet sah ja auch ganz lecker aus. Es gab verschiedene Fleichgerichte, vegetarisches, Salat und Brot so viel man wollte. Noch zwei Getränke oben drauf und wir kamen mit 11€ zu einem leckern Mittagessen für zwei Personen.

Das Restaurant liegt zwar nicht gerade bei mir in der Nähe, aber wenn mich irgendwann einmal wieder der Hunger in St. Georg überkommen sollte, weiss ich schon einmal wo ich gutes Essen zum kleinen Preis bekomme.

Kategorien:hamburg, Persönlich

iMac auf der Arbeit

Juni 23, 2010 3 Kommentare

Habe ich schon erwähnt, dass ich einen iMac als Arbeitsrechner verwende? Nicht? Dann wird es aber mal Zeit.

Ich kenne nämlich den einen oder anderen Ex-Kollegen der sich tierisch freuen würde, wenn ihm sein Arbeitgeber ein solches Geschenk machen würde. Ich habe mich jedenfalls gefreut, als die Kartons mit den 27′ iMacs in unsere IT-Abteilung geschoben wurden und ich mir Einen aus dem Stapel nehmen durfte. Das nenne ich mal Mitarbeiter-Motivation. Da macht das Arbeiten am Rechner gleich doppelt so viel Spaß.

Seit dem ersten wohlklingenden Start von OSX auf der Arbeit sind schon einige Tage vergangen. Der Rechner ist nun komplett eingerichtet und die Programme haben ihren festen Platz auf den so genannten Spaces gefunden. Das riesige Display ermöglicht ein bis dahin unmögliches Arbeiten mit der Entwicklungsumgebung Eclipse. Bisher war es immer notwendig die einzelnen Unterfenster von Eclipse wechselweise zu maximieren. Bei einem Bildschirm von 27′ reicht der Platz für eine fest definierte Aufteilung der Entwicklungsumgebung.

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Livingston Konzert in Hamburg

Jetzt war es schon das zweite Mal, dass mich Livingston ins Konzert gelockt hat. Eine Freundin von mir ist an meiner Konzertkarte zwar nicht ganz unbeteiligt, aber trotzdem. Obwohl ich die Musik seit dem letzten Auftritt von Livingston im Dezember rauf und runter gehört habe, kann ich sie mir immer noch ohne Ohrenbluten antun. Beim nächsten Konzert in Hamburg werde ich bestimmt wieder in der Menge stehen und mit grölen. Und wenn ich mir die Karte selber besorgen muss.

Wer die Musik von Livingston mag, wird sicher auch von den Trommeln angetan sein. Auf dem Konzert haben sie mal wieder ordentlich Gebrauch davon gemacht.

Zum Video

Beim letzten Mal hatte der Sänger der Band bereits die Lautstärke des Publikums in Hamburg gelobt und uns versichert, dass ein Konzert in der Hansestadt so ist wie nach Hause zu kommen. Dieses Mal hatte der Gute sogar einen Zettel mit aneinander gereihten deutschen Wörtern dabei, deren konzentriertes Ablesen tatsächlich eine verständliche, deutsche Version dieser Äusserung ergab. Ich muss schon sagen, er gibt sich wirklich Mühe. Beim nächsten Mal vielleicht ohne Zettel.

Leider habe ich von dem deutsch sprechenden Bandleader kein Video zur Hand. Aber wenigstens ein englisches Lob auf Hamburg.

Zum Video

Inzwischen habe ich schon das eine oder andere Konzert besucht, aber keine Band hat diese Wärme ausgestrahlt und solch eine Nähe vermittelt. Fast zum Anfassen und Kuscheln. Obwohl, so manches Band-Mitglied konnte man nach dem Konzert tatsächlich anfassen. Den Gitarristen habe ich zum Beispiel beim Simsen beinahe umgelaufen. I’m so sorry.

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